Zur Entwicklung einer über längere Zeit anhaltenden Temperaturschichtung, muss ein Gewässer mindestens 8-10 Meter tief sein. Dies führt dazu, dass der Pflanzenbewuchs ausschließlich im Uferbereich möglich ist.
Der Bockenheimer See ist ein stilles Flachgewässer, dessen Wasserkörper häufig umgeschichtet wird. Der flache Grund hat zur Folge, dass Schwimmpflanzen mit ihren Wurzeln den Grund erreichen u. theoretisch die ganze Wasseroberfläche besiedeln können.
Stillgewässer können auch aufgrund der Größe unterschieden werden.
Kleingewässer (Tümpel, Teiche, Kleinweiher) haben eine Oberfläche, die zwischen ca. 1 m² und ca. 1 ha groß ist. Somit ist die Bezeichnung "See", in diesem Fall nicht zutreffend.
Beim Versuch eines Tauchgangs scheiterten wir nach ca. 6-8 Minuten, fast erwartungsgemäß, an der miserablen Sicht unter der Wasseroberfläche. Man erkannten die eigenen Hände nicht vor den Augen u. mussten, auch auf Grund des undurchdringlichen Pflanzenbewuchses, abbrechen.
Sonneschirme u. Stühle der Seeterrasse wurden von Vandalen im See versenkt.
Sinn u. Zweck der Übung im August 2008 sollte sein, das Gewässer von diesem Unrat zu befreien, was uns leider nicht gelang.
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